Poker © Oliver Haja / PIXELIO
Wem Stacking noch nicht zu weit geht und wer sein Poker Risiko noch weiter streuen möchte, dem sei das Service von Bad Beat empfohlen. Die Tochterfirma des britischen Hedgefonds „Manro Haydan“ übernimmt ein vorher definiertes Verlustrisiko für ihre Spieler und schüttet Gewinne an ihre Anteilseigner aus. Die Auswahl der Spieler erfolgt nach strengen Richtlinien, die Übernahme der Verlust ist begrenzt und dem Können der Spieler angepasst.
Damit wächst endgültig zusammen was zusammen gehört. Nicht umsonst sind Pokerspieler begehrte Objekte der Begierde von Headhuntern an der Wall Street. In der Entwicklung von Strategien, der Berechnung von Chancen und Risiken und der konsequenten Durchsetzung seines Vorteils sind sich die Berufe des Pokerspielers und des Börsenmaklers sehr ähnlich. Beide arbeiten mit mathematischen Modellen, beide sind, vor allem nach dem letzten Börsencrash, nicht immer gut angesehen in der Gesellschaft.
Die Pokerprofis sehen diese Vergleiche allerdings nicht gerne. So stellte Barry Greenstein erst kürzlich klar, dass ein Investmentbanker, der so verantwortungslos Poker spielt, wie er mit dem Geld seiner Kunden umgeht, am grünen Filz keine Chance hätte. Howard Lederer ergänzte: Beim Poker geht es um kontrollierte Aggression nicht um blanken Irrsinn.
Wen wunderts, dass umgekehrt viele Poker Pros erfolgreich an der Börse investiert haben und so ihre Fähigkeiten auch in diesem Umfeld nutzen, um finanziell vorzusorgen.
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