Nachdem Bono Vox seine Millionen in diversen Steuerparadisen gewinnbringend angelegt hat, jettet er durch die Weltgeschichte um den Planeten Erde zu retten. Nachdem er dafür unverständlicherweise den Friedensnobelpreis immer noch nicht bekommen hat, nimmt er nun wieder zu aktuellen Themen der Musikindustrie Stellung.
In einem Kommentar für die New York Times findet der U2 Frontmann endlich die Schuldigen für die unseligen illegalen Downloads. Die Internet Service Provider sind schuld, denn diese stopfen sich seiner Ansicht nach die Taschen voll.
Eine ähnlich eigenartige Argumentation von Metallicas Lars Ullrich haben das Image seiner Band für gut 10 Jahre ruiniert. Offenbar lernt auch ein so unverzichtbarer Musiker wie Bono nicht aus der Geschichte.
“Filesharing schadet den Künstlern und nicht der Musikindustrie“, findet Vox. Schließlich können junge Bands nicht vom Ticketverkauf leben und brauchen die Einnahmen aus Plattenverkäufen.
Interessantes Argument Bono, blöd nur dass Steve Albinis beispielhafte Abrechnung eines Plattenvertrages mit entsprechenden Plattenverkäufen genau das Gegenteil beweist. Kosten und Risiko tragen die Bands, die Erlöse wandern zur Industrie.
Auch der Internetzensur kann der Herr aus Dublin so einiges abgewinnen. Vox zeigt sich überzeugt davon, dass Inhalte erfolgreich gefiltert werden könnten. OMG, weit sind wir gekommen.
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