Zelluloid.at

EMI in Nöten, die Musikindustrie gerät in Wanken

Einer der letzten Global Player der Musikindustrie wankt gewaltig. EMI ist überschuldet, der gewaltige Jahresverlust von Euro 1,8 Mrd. drängt das britische Traditionsunternehmen an den Rand des Ruins. Die gescheiterte Fusion mit Warner Music, dramatische Einbrüche bei den CD-Verkäufen und eine völlig überteuerte Übernahme durch das Unternehmen Terra Firma sind nur einige der Fehlschläge, die EMI in den letzten Jahren verkraften musste.

Trotz eines ungeheuer wertvollen Backkatalogs, der so klingende Namen wie die Beatles, Queen oder Pink Floyd umfasst, ist der Musikkonzern offenbar nicht profitabel zu führen. Auch die Top Seller der letzten Jahre, die ebenfalls bei EMI unter Vertrag stehen, wie Norah Jones, Coldplay oder Robbie Williams, konnten daran nichts ändern.

Gelingt es den Eigentümern nicht schleunigst Eigenkapital zuzuschießen, droht dem ersten Unternehmen der Big Five der Musikindustrie die Filetierung und damit der endgültige Untergang.

Ähnliche Artikel:

  1. Das Ende der Musikindustrie naht
  2. Es geht weiter steil bergab – CD Verkäufe 2004 bis 2009
  3. Das Bundesheer gerät unter YouTube Beschuss
  4. Wu Tang vs The Beatles im Mashup

Kommentar absenden