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Ohne Geld kein Poker?

© Oliver Haja / PIXELIO

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Pokerprofi Eric Seidel hat vor kurzem in einem Interview eine interessante Frage aufgeworfen. Warum in aller Welt stellen Poker Profis ihr Können den TV-Sendern dieser Welt kostenlos zur Verfügung?

Wenn Phil Hellmuth mal wieder wutentbrannt den Tisch verlässt, weil er sein eigenes Geld in einem Bad Beat verloren hat, dann machen die TV-Sender diesseits und jenseits des Atlantiks ordentlich Quote. Nicht umsonst bestreitet der deutsche Sender DSF mittlerweile einen sehr hohen Anteil seiner Sportübertragungen mit Pokern. Und da das Interesse der Zuschauer scheinbar nach wie vor gegeben ist, werden laufend neue Formate entwickelt und auf Sendung geschickt.

Shows, wie z.b.: „Poker after Dark“ locken die Massen vor den Bildschirm. Was offenbar kaum jemand bisher wusste ist, dass die Damen und Herren Stars ohne Gage auftreten. Aber nicht nur das, sie riskieren bei diesen Cash Game Shows auch noch Hunderttausende Dollars ihres eigenen Geldes. Kein Wunder, dass Eric Seidel verwundert festgestellt hat, dass hier offenbar etwas nicht stimmen kann.

Es sieht also so aus, als ob Tom Dwan und Co zukünftig nur noch gegen Bares in den TV-Ring steigen, um wenigstens einen kleinen Teil möglicher Verluste am grünen Filz wieder hereinzubekommen. Die goldenen Zeiten, als eine Kamera genügte um mit Poker Reichweiten und Werbegelder zu generieren reichte, scheinen also bald Geschichte zu sein.

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