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Es geht weiter steil bergab – CD Verkäufe 2004 bis 2009

Mit dem Jahreswechsel erscheinen wieder allerorts die beliebten Jahrescharts. Diese verkünden allerdings mit verlässlicher Regelmäßigkeit nichts Gutes für die Musikindustrie.

Vergleicht man die Top 5 der Albumcharts der letzten fünf Jahre dann ist hier der dramatische Rückgang der CD Verkäufe ablesbar (Quelle: Mediatraffic.de). Von 2004 bis 2009 betrug der Rückgang sagenhafte 35 %, also mehr als ein Drittel. Ohne den Glücksfall Susan Boyle würde dieser sogar 40 % betragen!

Ein Alarmsignal mehr für die krisengeschüttelte Musikindustrie neue Strategien für die Entwicklung und den Vertrieb ihrer Produkte zu finden. Ganz offensichtlich blieben die bisherigen Überlegungen so gut wie wirkungslos. Tauschbörsen und Downloads boomen, die Konsumenten sind ob der Kriminalisierung und hitzigen öffentlichen Diskussion massiv verärgert und immer mehr etablierte Künstler wenden sich von den jahrzehntelang bewährten Vertriebswegen ab und promoten ihre Werke lieber selbst.

Früher oder später wird diese Entwicklung in einer massiven Konsolidierung der bestehenden Noch-Majors enden. Diesen gordischen Knoten zu zerschlagen wird Aufgabe der Führungskräfte sein, ansonsten steht die vollständige Rationalisierung der Musikindustrie bevor.

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