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Diesmal ist es ein Symbol, ein verlorenes Symbol, das die Lösung des neuesten Falls von Robert Langdon sicherstellen soll. Lange erwartet, legt Dan Brown endlich den dritten Teil seiner mit Spannung erwarteten Trilogie um den Symbologen Robert Langdon vor.

Dieser birgt keinerlei Überraschungen. Im Aufbau und Ablauf strikt an das bewährte Muster der Vorgänger “Illuminati” und “Sakrileg” angelehnt, hetzt der Harvard Professor durch 765 Seiten Text die allerdings einen Zeitrahmen von nur einer Nacht beschreiben. Diesmal ist nach Rom und Paris, Washington Schauplatz des Verbrechens. Wen wunderts, hat doch die Hauptstadt der USA schon immer die Phantasie der Verschwörungstheoretiker beflügelt. Doch nicht wie vermutet, die Illiminaten, sondern die Freimaurer und ihre Geschichte bilden den Handlungsrahmen von Dan Browns 5. Roman.

Wieder rast die Handlung mit Vollgas dahin, wieder bekommt Langdon Unterstützung von einer intelligenten Frau und wieder wird er von einer undurchsichtigen staatlichen Autorität gejagt. Die Handlung wird mit allerlei Geschichte light aufgepimpt und erbarmungslos vorangetrieben. Jedes einzelne der 132 Kapitel endet mit einem Cliffhanger, die wichtigen Details der Vorgängerkapitel immer wieder rekapituliert.

Das Buch ist spannend geschrieben, die Auflösung jedoch relativ harmlos. Die Lawine an Sekundärliteratur, die nach “Sakrileg” noch auf die Bücherwürmer dieser Welt zurollte, wird wohl diesmal ausbleiben, Gott sei Dank.

Dan Brown hat die Weiden der Verschwörungstheorien nun vollständig abgegrast,  jetzt ist es an der Zeit für neue Themen und neue Helden.

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